News

21.09.2018 19:22

Karatekas erzielen super Spendenergebnis für Dunkelziffer e.V.

Während des 12. Karate-Sommer-Seminars im Juli/August 2018 im Budocentrum der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP) konnten die Karatekas des Breitensport im Hamburger Karate-Verband e.V. statt Eintrittsgelder zu zahlen, eine freiwillige Spende für den Verein Dunkelziffer e.V. abgeben. Nun übergab Initiator Michael Dück (5. Dan Shotokan Karate) sechs prall gefüllte Sammeldosen an Dunkelziffer und freute sich gemeinsam mit dessen Vorstand über ein tolles Spendenergebnis.

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18.09.2018 11:00

Ju-Jutsu Mega-Event im Budocentrum Hamburg voller Erfolg

75 Erwachse und 97 Kinder trafen sich am 15.09.2018 beim Ju-Jutsu Mega-Event des Hamburgischen Ju-Jutsu Verband (HJJV) im Budocentrum der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP). Im Halbstundentakt referierten zehn Trainer des Lehrteams des HJJV vier Stunden lang die Bandbreite des modernen Ju-Jutsus.

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Karate

 

Karate (jap. 空手) bedeutet leere, unbewaffnete Hand und besteht aus Schlag- und Tritttechniken. Karate ist kein Sport der Selbstdarstellung und keinesfalls gleichzusetzen mit zirkusreifem Bretterzerschlagen. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Dies setzen Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung voraus.

Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit und steigert gleichzeitig durch Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

Karate gilt als Verteidigungsart, in der Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit im Vordergrund stehen. Denn nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. In speziellen Lehrgängen werden daher neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung geschult.

 

Karate - Ursprung und Philosophie

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung.

Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Diese Herkunft und die darauf basierende fernöstliche Philosophie spiegeln sich im heutigen Karate Do wieder. So bedeutet "Karate-Do" übersetzt soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn, der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos und kämpft sozusagen mit leeren Händen.

Dem ethischer Anspruch "Kara" entsprechend, soll der Karateka sein Inneres von all seinen negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Dieser hohe Anspruch wird beim Wettkampf konkret: Das eigentliche Ziel liegt nicht im Sieg, sondern darin die eigene Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration zu entwickeln. Dabei steht die Achtung des Gegners an oberster Stelle.

Wettkampf und Tradition

Im Karate werden grundsätzlich zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden:


Beim "Kumite" (Freikampf) stehen sich zwei Karateka auf einer Kampffläche gegenüber und versuchen, wertbare Stoß-, Schlag- und Trittechniken anzubringen. Verletzungen der Kampfpartner sind ausgeschlossen. Wer sich nicht daran hält, wird disqualifiziert.

 

Die Disziplin "Kata" - eine Abfolge genau festgelegter Angriffs- und Abwehrtechniken gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern, wobei man rund 50 verschiedene Katas unterscheidet, deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen. Manche Kata wurde über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und so Zeuge der Tradition des Karate. Im Laufe der Entwicklung haben sich immer wieder neue Karate-Systeme (Schulen) entwickelt.

 

In der Budoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg wird das Shotokan-System unterrichtet. Es wurde direkt vom "Vater des modernen Karate" Gishin Funakoshi gegründet.

 

Trainingsorte Karate in der Sportvereinigung Polizei Hamburg

Zusätzlich zum Trainingsort im Budcentrum in der Carl-Cohn-Straße 41 trainieren die Karateka auch in unserer Trainingsstätte auf der Veddel.